Hashimoto und die richtige Ernährung

Hashimoto und die richtige Ernährung, Jod, Symptome, Thyreoiditis, Diät, abnehmen,  glutenfrei, Ernährung umstellen, ErnährungsberatungWarum die Ernährung bei Hashimoto eine große Rolle spielen kann?

Hast du schon einmal von Hashimoto Thyreoiditis gehört oder bist du vielleicht selbst von dieser Krankheit betroffen? Dann können dich die nachfolgenden drei Ernährungsformen dabei unterstützen, dein Krankheitsbild deutlich zu verbessern. Die Ernährung spielt nämlich bei allen Beschwerden, die das Immunsystem betreffen, einschließlich Hashimoto, eine nicht zu unterschätzende Rolle. Denn eine ganzheitliche Betrachtungsweise einer Krankheit ist immer besser, als lebenslang Medikamente einnehmen zu müssen.

Hashimoto, was sind die häufigsten Symptome?

Bei Hashimoto handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, bei der die Schilddrüse vom eigenen Immunsystem angegriffen wird und sich dadurch mit der Zeit auflöst. Sie ist die häufigste Ursache für eine Schilddrüsenunterfunktion. Das gesamte Körpersystem gerät aus dem Gleichgewicht. Die häufigsten Symptome sind:

  • Übergewicht
  • Haarausfall
  • trockene Haut und Schleimhäute
  • Verstopfung
  • Depression
  • Kälteempfindlichkeit
  • Stimmungsschwankungen
  • Schweißausbrüche
  • Müdigkeit
  • Erschöpfung
  • Schwäche

Der chronisch entzündliche Krankheitsverlauf lässt sich häufig durch die richtige Ernährung stoppen. Die Ernährungsformen, die bei Hashimoto erfolgreich helfen können, stelle ich dir im Folgenden vor.

Zuckerfreie Ernährung bei Hashimoto

Der Verzehr von stark zuckerhaltigen Lebensmitteln, wie zum Beispiel Kuchen, Süßigkeiten, Brot oder Nudeln, führt zu starken Blutzuckerschwankungen. Diese extremen Schwankungen fördern die Entzündungsneigungen des Körpers und dadurch auch die Hashimoto Erkrankung. Zucker begünstigt im Darm Störungen der Darmflora was zu entzündlichen Prozessen in der Darmschleimhaut führen kann und zum Leaky-Gut-Syndrom, bei dem die Darmschleimhaut durchlässig wird. Das befeuert alle Autoimmunerkrankungen im Körper. Daher ist es sinnvoll auf eine zuckerfreie Ernährung umzustellen.

Glutenfreie Ernährung bei Hashimoto

Viele Menschen, die an Hashimoto erkrankt sind, leiden auch an Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Besonders problematisch ist hier das Gluten, welches Bestandteil des Getreideproteins ist. Einen hohen Anteil an Gluten haben die Getreidesorten Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste, Kamut und Einkorn. Für eine glutenfreie Ernährung greifst du lieber auf Mais, Hirse, Reis und die Pseudogetreide Buchweizen, Quinoa oder Amaranth zurück.

Milchfreie Ernährung bei Hashimoto

Von sehr vielen Menschen wird Milch nicht gut vertragen. Das liegt zum einen an der in der Milch enthaltenen Lactose (Milchzucker) und zum anderen am Milchprotein. Ähnlich wie das Gluten versetzt auch das Milchprotein das Immunsystem in Alarmbereitschaft. Die Autoimmunprozesse des Körpers werden dadurch angekurbelt, was man ja bei Hashimoto vermeiden möchte. Verzichte daher lieber auf Milch und Milchprodukte.

Basisrichtlinien: Ernährung bei Hashimoto

Die folgenden Basisrichtlinien zur Behandlung von Hashimoto solltest du auf jeden Fall berücksichtigen, egal, für welche Ernährungsform du dich letztendlich entscheidest:

Grundnahrungsmittel: Gemüse, Salat, Pseudogetreide, Obst
fettarme Proteinquellen: Hülsenfrüchte, Tofu, Nüsse, Samen, Keimlinge
gesunde Fette: Nüsse, Saaten, Avocados, Kokosöl
entzündungshemmende Kräuter: Majoran, Oregano, Petersilie
Gewürze: Kurkuma, Ingwer
Getränke: Wasser, Kräutertee
Nahrungsergänzungsmittel: Jod, Selen

Durch eine Ernährungsumstellung verbessern sich deine Blutwerte, deine Entzündungswerte und dein allgemeiner körperlicher Zustand deutlich. Außerdem wirst du dadurch abnehmen, ein schöner Nebeneffekt. Probiere es unbedingt einmal aus. Du wirst begeistert sein. Wenn du mit einer Ernährungsumstellung gesundheitliche Verbesserungen erzielen konntest, freue ich mich über einen Kommentar von dir.

Alles Gute wünscht dir,

Mario

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