Bluthochdruck: Entstehung und Folgen-Interview Teil1

Bluthochdruck: Entstehung und FolgenInterview zum Thema Bluthochdruck: Wie du Bluthochdruck natürlich senken kannst

Jeder vierte Deutsche leidet unter Bluthochdruck. Gehörst du auch dazu? Dann solltest du folgendes Interview mit Dr. med. Wolfgang Maibach auf keinen Fall verpassen. Mit seiner ganzheitlichen Betrachtungsweise empfiehlt er seinen Patienten immer wieder, mit großem Erfolg, alternative Heilmethoden. Leider ist für eine ausführliche Wissensvermittlung in der Sprechstunde nicht immer genügend Zeit vorhanden.

Ich hatte wieder die Möglichkeit ihn zum Thema Bluthochdruck zu befragen. Wie bekommt man Bluthochdruck auf natürliche Weise in den Griff? Die wertvollen Antworten bekommst du in diesem Interview.

Wenn du Fragen zu diesem Thema hast, schreibe mir eine e-mail an: mario@1fachgesund.de oder unter dem Interview in die Kommentare. Ich werde sie dann für ein weiteres Interview sammeln.

Wie entsteht der Blutdruck?

Der Blutdruck wird durch das rhythmische Pumpen des Herzens aufgebaut. Das Herz arbeitet ähnlich wie eine Druck/Saugpumpe. Der obere gemessene Wert entsteht durch das Zusammenziehen des Herzmuskels (Systole); also z.B. 120 mm Hg (= mm Quecksilbersäule). Der untere Wert wird in den Arterien (Schlagadern) gehalten durch den Widerstand der Gefäßwände. Diese haben eine sogenannte Windkesselfunktion: Bei Druck (Systole) geben sie wie ein Gummi elastisch nach. Wenn der Druck in der Füllungsphase des Herzens (= Entspannung des Herzmuskels) wieder sinkt, ziehen sich die Gefäßwände wieder zusammen und halten damit den Druck im Gefäß; also z.B. 80 mmHg. Das wäre z.B. ein normaler Blutdruck von 120/80 mmHg. Der Blutdruck muss sich an verschiedene Situationen anpassen können. So steigt er bei Sport, Stress oder Angst. Bei Entspannung oder im Schlaf ist er niedriger.

Was ist Bluthochdruck und wie entsteht er?

Wenn der Blutdruck auf Dauer über 140/90 mmHg liegt, spricht man von einem Bluthochdruck oder einer Hypertonie. Ursache dafür können z.B. ein Ungleichgewicht im Nervensystem des Sympathikus und Parasympathikus sein. Oft überwiegt der Sympathikus durch andauernde Stressbelastung mit Ausschüttung von Stresshormonen (z.B. Adrenalin). Das Herz pumpt eine zu große Blutmenge in den Kreislauf. Durch dieses erhöhte Herzzeitvolumen steigt der Druck in den Gefäßen. Eine weitere häufige Ursache sind Ablagerungen (Kalk) in den zarten Gefäßinnenwänden. Dabei geht die elastische Windkesselfunktion (s.o.) verloren. Die Gefäßwände werden starr. Somit steigt der Widerstand in den Gefäßen und damit der Blutdruck. Mit zunehmendem Lebensalter steigt das Risiko der Gefäßverkalkung.

Warum Bluthochdruck gefährlich ist, was kann passieren?

Ein erhöhter Blutdruck wird oft lange nicht erkannt; es gibt ja kein Schmerzsignal dafür. Die Folgen können eine Herzpumpschwäche sein, weil es zu lange gegen einen erhöhten Widerstand arbeiten muss. Mit der Verkalkung der Gefäße steigt das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden. Wenn die Herzkranzgefäße das Herz nicht mehr genügend mit Sauerstoff versorgen können, kann ein Teil der Herzmuskulatur absterben und nimmt damit nicht mehr am Pumpvorgang teil. Bei Verengungen der hirnversorgenden Gefäße droht ein Schlaganfall, weil das Gehirn ohne Sauerstoff nicht arbeiten kann. Ebenso können bei Verkalkungen der Nierenarterien Schäden an den Nieren auftreten. Das kann bis zum Nierenversagen führen. Durchblutungsstörungen können auch Ausfälle an der Augennetzhaut verursachen. Dies kann zu erheblichen Sehstörungen bis zur Erblindung führen.

Fortsetzung folgt

Lese hier demnächst die Fortsetzung zu diesem interessanten Interview. Du wirst erfahren, wieso man Bluthochdruck bekommt, welche Risikofaktoren und Symptome es gibt. Außerdem erhältst du Tipps zu Sofortmaßnahmen.

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Kommentare

  1. Ja dauerhaft zu hoher Blutdruck ist ungesund. Doch die meisten Blutmessungen werden in der Arztpraxis durchgeführt. Die Patienten sind in der Regel hier eh auf „180“.

    1. Hallo Ines,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Damit ein zu hoher Blutdruck nicht zum Dauerzustand wird, sollte man schon gleich auf die ersten Symptome achten. Welche das sind, wird uns demnächst hier auf 1fachgesund.de Dr. med. Wolfgang Maibach im 2. Teil des Interviews beantworten.

      Viele liebe Grüße
      Mario

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